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Der Vorsitzende des
CDU-Stadtverbandes Bad Urach, Axel Walcher, konnte neben
dem Bundestagsabgeordneten Ernst-Reinhard Beck, dem
Landtagsabgeordneten Karl-Wilhelm Röhm und dem
Kreisvorsitzenden Florian Weller zahlreiche Mitglieder und
Freunde aus dem Ermstal, Grafenberg und Römerstein
begrüßen. Das traditionelle Ermstaltreffen fand diesmal im
Hotel am Berg in Bad Urach statt.
"Ich bin bereit nochmals
anzutreten", mit diesen Worten bestätigte der
Bundestagsabgeordnete, Ernst-Reinhard Beck, nochmals das,
was Landtagskollege Karl-Wilhelm Röhm in seinem Grußwort
bereits ankündigte. Karl-Wilhelm Röhm beseitigte mögliche
Unklarheiten und verriet, dass die Bereitschaft zur
erneuten Kandidatur zu erkennen sei und er sich freue, dass
der Wahlkreis dadurch weiterhin sehr gut im Bundestag
vertreten werde.
In seinem Bericht konnte unser
Bundestagsabgeordneter auf ein ausgesprochen erfolgreiches
Jahr 2007 verweisen. Hier war nach seiner Meinung vor allem
die EU-Ratspräsidentschaft sowie der durchschlagende
Wirtschaftsaufschwung von Bedeutung, der sich bis in die
Arbeitslosenzahlen niedergeschlagen habe.
Aktuelle Entwicklungen wie die
Affäre um die mögliche Hinterziehung von Steuern durch
Spitzenmanager veranlassten Beck jedoch dazu, Kritik an der
Moral in der Wirtschaft zu üben. Gefährde dieses Verhalten
doch den Zusammenhalt der Gesellschaft. Doch auch die
jüngsten Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen sparte
Beck nicht aus. Nicht nur, dass die CDU dort zwölf
beziehungsweise 5,8 Prozent eingebüßt habe. Vor allem
wurmte es den Bundestagsabgeordneten, dass die Linken in
beide Landtage eingezogen sind. Hier, so der
Bundestagsabgeordnete, zeige sich jedoch, wessen "Geistes
Kind sie sind", wenn beispielsweise Forderungen wie nach
einer Behörde ähnlich dem Ministeriums für Staatssicherheit
laut werden. Dabei bezeichnete Beck vor allem den Linken
Oskar Lafontaine als Demagogen. Denn dessen Meinung, dass
der Bundeswehreinsatz in Afghanistan den Terror hierher
hole, und die Forderung die Bundeswehr abzuziehen, würde
die
gesamte Region am Hindukusch ins
Kippen bringen. Wobei für den Einsatz der Soldaten, den
Beck als äußerstes Mittel bezeichnete, in der Bevölkerung
für eine bessere Akzeptanz geworben werden müsse.
Die Diskussion um die
Stammzellenforschung wird quer durch alle Fraktionen sehr
unterschiedlich diskutiert. E.R. Beck schließt für sich
eine Tötung in jedem Stadium des Lebens aus und lehnt
deshalb die diskutierte Fristenlösung ab.
Eine lebhafte Diskussion, in der
Karl-Wilhem Röhm ein leidenschaftliches Statement für das
achtjährige Gymnasium gab, schloss die Veranstaltung ab.
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