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Pressemitteilung vom 19.02.08
Beck MdB kandidiert wieder

Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Bad Urach, Axel Walcher, konnte neben dem Bundestagsabgeordneten Ernst-Reinhard Beck, dem Landtagsabgeordneten Karl-Wilhelm Röhm und dem Kreisvorsitzenden Florian Weller zahlreiche Mitglieder und Freunde aus dem Ermstal, Grafenberg und Römerstein begrüßen. Das traditionelle Ermstaltreffen fand diesmal im Hotel am Berg in Bad Urach statt.

"Ich bin bereit nochmals anzutreten", mit diesen Worten bestätigte der Bundestagsabgeordnete, Ernst-Reinhard Beck, nochmals das, was Landtagskollege Karl-Wilhelm Röhm in seinem Grußwort bereits ankündigte. Karl-Wilhelm Röhm beseitigte mögliche Unklarheiten und verriet, dass die Bereitschaft zur erneuten Kandidatur zu erkennen sei und er sich freue, dass der Wahlkreis dadurch weiterhin sehr gut im Bundestag vertreten werde.

In seinem Bericht konnte unser Bundestagsabgeordneter auf ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr 2007 verweisen. Hier war nach seiner Meinung vor allem die EU-Ratspräsidentschaft sowie der durchschlagende Wirtschaftsaufschwung von Bedeutung, der sich bis in die Arbeitslosenzahlen niedergeschlagen habe.

Aktuelle Entwicklungen wie die Affäre um die mögliche Hinterziehung von Steuern durch Spitzenmanager veranlassten Beck jedoch dazu, Kritik an der Moral in der Wirtschaft zu üben. Gefährde dieses Verhalten doch den Zusammenhalt der  Gesellschaft. Doch auch die jüngsten Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen sparte Beck nicht aus. Nicht nur, dass die CDU dort zwölf beziehungsweise 5,8 Prozent eingebüßt habe. Vor allem wurmte es den Bundestagsabgeordneten, dass die Linken in beide Landtage eingezogen sind. Hier, so der Bundestagsabgeordnete, zeige sich jedoch, wessen "Geistes Kind sie sind", wenn beispielsweise Forderungen wie nach einer Behörde ähnlich dem Ministeriums für Staatssicherheit laut werden. Dabei bezeichnete Beck vor allem den Linken Oskar Lafontaine als Demagogen. Denn dessen Meinung, dass der Bundeswehreinsatz in Afghanistan den Terror hierher hole, und die Forderung die Bundeswehr abzuziehen, würde die

gesamte Region am Hindukusch ins Kippen bringen. Wobei für den Einsatz der Soldaten, den Beck als äußerstes Mittel bezeichnete, in der Bevölkerung für eine bessere Akzeptanz geworben werden müsse.

Die Diskussion um die Stammzellenforschung wird quer durch alle Fraktionen sehr unterschiedlich diskutiert. E.R. Beck schließt  für sich eine Tötung in jedem Stadium des Lebens aus und lehnt deshalb die diskutierte Fristenlösung ab.

Eine lebhafte Diskussion, in der Karl-Wilhem Röhm ein leidenschaftliches Statement für das achtjährige Gymnasium gab, schloss die Veranstaltung ab.

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